Reitersiegel
Das Reitersiegel, ein bedeutendes Symbol im deutschen Heraldik- und Urkundenwesen, stellt einen Ritter dar, der auf einem Pferd sitzt. Es wurde häufig von Adligen und Königen verwendet, um Dokumente und Besitzansprüche zu kennzeichnen. Die Darstellung des Reiters auf dem Siegel repräsentiert nicht nur Macht und Adel, sondern auch die ritterlichen Werte wie Ehre und Tapferkeit. Das Reitersiegel erfreute sich im Mittelalter großer Beliebtheit und wird oft als ein Zeichen des Rechts und der Autorität angesehen.

Heinrich I. Graf von Schwarzburg 1150
Heinrich I. von Schwarzburg
geboren um 1130
gestorben † 26. Juli 1184 in Erfurt war Graf von Schwarzburg.
Die Schwarzburger gehörten zum alten Thüringer Hochadel.
Der Stammsitz „Swartzinburg“ liegt im Tal an der Schwarza westlich von Saalfeld im Thüringer Landkreis Saalfeld-Rudolstadt und wurde 1071 erstmals urkundlich erwähnt.
Bronze

Hermann I. von Henneberg Königsberg 1248
Im Jahr 1248 gab es einen Wechsel im Besitz der Stadt Königsberg (heute Kaliningrad), als sie an den Bischof von Bamberg übergeben wurde.
Kurz darauf wurde sie an den Grafen Hermann I. von Henneberg verkauft, unter dessen Herrschaft die Stadt einen Aufschwung erlebte
Bronze

Sceau d'Humbert II, Dauphin
Der "Dauphin" (französisch für Delfin) war der Titel des französischen Thronfolgers, der sich von der Grafschaft Viennois ableitete.
Ein "Sceau d'Humbert II, Dauphin" wäre demnach das Siegel von Humbert II. von Viennois, der ein wichtiger Graf war, aber auch als einer der ersten Träger des Titels "Dauphin" bekannt wurde, aus dem sich der Titel für den französischen Thronfolger entwickelte.
Bronze

Graf Adolf V. von Berg 1275
Adolf V. von Berg
gestorben † 28. oder 29. September 1296
regierte die Grafschaft Berg von 1259 bis 1296
Adolf V. verlieh 1276 Ratingen und 1288 Düsseldorf die Stadtrechte
Bronze

Heinrich I. von Hessen
Heinrich I. von Hessen
geboren 24. Juni 1244
gestorben † 21. Dezember 1308 in Marburg
war erster Landgraf von Hessen und Begründer des hessischen Fürstenhauses.
Er machte zunächst Marburg, dann ab 1277 Kassel zu seiner Residenz und nannte sich nun „Landgraf von Hessen“. Heinrich behauptete sich gegen den starken Einfluss der Mainzer Erzbischöfe in seinem Machtbereich.
Umschrift: SIGILLVM BVRGENSIS DE MARBVRG
Bronze

Heinrich VII. von Hohenstaufen
1220
Heinrich VII. von Hohenstaufen
schwäbischer Herzog
geboren 1211 Sizilien
gestorben 10.2.1242 Martirano
Der Herzog reitet im Galopp nach rechts; auf dem Haupt trägt er einen Topfhelm, über der Brünne einen Mantel; er ist gewappnet mit einem dreieckigen, an den Kanten abgerundeten Schild in der Linken, darauf drei Löwen mit zurückgewandten Köpfen, und führt mit der rechten Hand die dreizipflige Herzogsfahne am Speer, auf der das heraldische Motiv des Schildes wiederholt ist.
Wachs

noch unbekannter Reiter im Siegel
Wachs

noch unbekannter Reiter im Siegel
Wachs

Gottfried von Hohenlohe
1235
Gottfried I. von Hohenlohe 1235
Graf von Romagna (comes romaniole)
geboren um 1190
gestorben † 1254 oder 1255)
war ein fränkischer Edelmann, Dichter und Ritter des Hochmittelalters
Wachs