Bischofs und Stiftsiegel

alle hier zu sehenden Siegelabdrücke sind in meinem Besitz

Erzbischof 
Heribert I. von Köln  999

Heribert I - Erzbischof von Köln A.D.24. Dezember 999-1021                    Ältestes erhaltene Siegel eines Kölner Bischofs.                                                                Ca. 1000 Jahre. Die Kopie hat einen Durchmesser von 6,7 cm und ist in Bronze gegossen.

Siegelbild: Der Erzbischof (Brustbild) hält in der Rechten den Bischofsstab, in der Linken ein Buch.

Umschrift: *HERIBERTUS.SERVUS.SANCTI.PETRI*

Heribert I:  Am Weihnachtsabend des Jahres 999 wurde Heribert I., Domprobst von Worms und Kanzler Ottos III. im Karolingischen Dom zum Erzbischof von Köln geweiht. Gründer der Abtei Deutz


Bronze

St.Castor 1562

Das Stift St. Castor, das 1562 gegründet wurde, ist ein bedeutendes Kloster in Deutschland, das für seine lange Geschichte und kulturelle Bedeutung bekannt ist. Ursprünglich als Benediktinerkloster ins Leben gerufen, spielt St. Castor eine wichtige Rolle in der regionalen Religiosität und Bildung. Die klösterliche Gemeinschaft widmete sich nicht nur dem Gebet, sondern auch der Förderung von Kunst und Wissenschaft. Die beeindruckende Architektur des Klosters, mit ihrem barocken Einfluss, zieht Besucher an und zeugt von der reichen Geschichte und Tradition, die bis in die Renaissance zurückreicht.    St. Castor ist somit ein faszinierendes Beispiel für das Zusammenspiel von Spiritualität und kulturellem Erbe im Kontext der deutschen Klosterlandschaft.

Bronze

St. Florin 1702

Im Jahr 1702 wurde das Kloster St. Florin, auch bekannt als Stift    St. Florin, zu einem bedeutenden Zentrum religiöser und kultureller Aktivitäten in der Region. Die Gemeinschaft von Mönchen, die hier lebte, widmete sich der Pflege von Wissen, Kunst und Spiritualität. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Kloster zu einem Ort des Studiums und der Reflexion, wo die klösterlichen Traditionen mit den Anforderungen der damaligen Zeit in Einklang gebracht wurden. Die beeindruckende Architektur und die ruhige Umgebung machen das Kloster St. Florin zu einem besonderen Ort der Besinnung und des Austauschs für Gläubige und Besucher gleichermaßen.

Bronze

St.Peter 1327

Ein derartiges Motiv kann man etwa auf dem Stiftssiegel von 1327 des im 10. Jahrhundert gegründeten Damenstifts Vilich beobachten. Dieses Siegel ist seit Mitte des 13. Jahrhunderts nachweisbar und trägt die Umschrift SIGILLUM ECCLESIC) SANCITT| PETRI |IN| VILIKE.  Die durch Aufschriften gekennzeichneten Stifter, ein Edelherr Megingoz und seine Gemahlin Gerberga, bringen dem heiligen Petrus, der am oberen Bildrand in einem mit Gitterwerk gefüllten Kreissektor in Halbfigur mit Kreuz in der Rechten und Schlüssel.  In der Linken zu sehen ist, die Kirche dar. Zwar ist an ein wirklichkeitsgetreues Architekturporträt kaum zu denken, doch läßt das recht unkonventionelle Modell des romanischen Baus die Möglichkeit einer Darstellung der östlichen Schauseite mit weit ausladenden Querhausarmen zu, wie sie zur Zeit der Entstehung des Siegels üblich sind. Der heilige Petrus war allerdings nicht von Anfang an Stiftspatron. Vielmehr trat er zwischen 956 und 1056 an die Stelle der bisherigen Hauptpatrone Cornelius und Cyprian, zu deren Ehren Megingoz und Gerberga laut einer Bulle Papst Gregors V. von 996 das Stift erbaut hatten.
Ihre Tochter Adelheid, die erste Äbtissin der Familiengründung und von Erzbischof Heribert von Köln bald nach ihrem Tode 1015 heiliggesprochen, erscheint ebenfalls im Siegelbild. Auf einem Podest, das in den unteren Schriftrand hineinreicht, steht sie zwischen ihren Eltern in weitärmeligem Gewand und Schleier, in der Linken ein Buch haltend, vielleicht die Benediktinerregel da das Stift auf ihre Anregung später in ein Benediktinerinnenkloster umgewandelt wurde; auch sie durch die gleichsam ihrem Nimbus folgender Unterschrift S(an)C(t)A ADELEIDIS kenntlich gemacht.       So überliefert das Siegel auf kleinem Raum, in bestechender Kompostion der Nachwelt die die ersten Anfänge des Stiftes Vilich.

Bronze
 

Abt Walter der II.   1180

Abt Walter II. († 1183) war eine bedeutende Persönlichkeit des Mittelalters, insbesondere für die Kirche in Deutschland. Unter seiner Leitung erlebte das Kloster, das er führte, eine Blütezeit im Bereich der Bildung und Spiritualität. Walter II. setzte sich für die Stärkung der monastischen Gemeinschaften ein und förderte das Studium der Theologie sowie die Erneuerung der liturgischen Praktiken. Seine Zusammenarbeit mit der lokalen Adels- und Bürgerschaft führte zu einem wachsenden Einfluss des Klosters innerhalb der Region, was nicht nur der Kirche, sondern auch der gesamten Gesellschaft zugutekam. Durch seine reformerischen Maßnahmen trug Abt Walter II. dazu bei, die geistliche und kulturelle Landschaft des mittelalterlichen Deutschlands nachhaltig zu gestalten. 

Bronze

Ältestes Sg.d. HeiligGeist 1282 Frankfurt 

Die Älteste Siegel.des HeiligGeist, die im Jahr 1282 in Frankfurt gegründet wurde, zählt zu den bedeutendsten Kirchen der Stadt und ist ein exemplarisches Beispiel für die mittelalterliche Baukunst und die spirituelle Entwicklung im deutschsprachigen Raum. Diese Kirche spielte nicht nur eine zentrale Rolle im religiösen Leben der Frankfurter Bevölkerung, sondern war auch ein Ort des kulturellen Austauschs und der Gemeinschaft. Ihre historische Bedeutung wird durch architektonische Merkmale und vielfältige Kunstwerke unterstrichen, die bis heute Besucher aus nah und fern anziehen.

Wachs

Erzbischof Balduin von Trier 1341

Wurde 1307 Erzbischof und Kurfürst des Trierer Hochstifts und 1308 von Papst Clemens V. zum Priester und Bischof geweiht; baute das Kurfürstentum Trier zur führenden rheinischen Macht auf, die er mit Gebietserweiterungen an der Mosel, in der Eifel, im Hunsrück und im Westerwald festigte; baute die Burg Stolzenfels als Amtssitz aus; unter seiner Regierung begann 1332 der Bau der Koblenzer Moselbrücke, die nach ihm benannt istKurfürst-Erzbischof 1328-1337. Er war der Bruder von Kaiser Heinrich VII. und war Kurfürst-Erzbischof von Trier von 1308-1354. Bereits 1320 war er vom Mainzer Domkapitel gewählt worden, musste aber zugunsten von Kurfürst-Erzbischof Matthias von Bucheck zurückstehen. Bei der Doppelwahl 1328 stimmte wieder eine Mehrheit für ihn; aber der Papst verweigerte die Anerkennung und ernannte den in Minderheit gewählten Heinrich Ill. von Virneburg zum Erzbischof von Mainz. Kurfürst-Erzbischof Balduin verzichtete 1337 auf Mainz und zog sich endgültig nach Trier zurück.

Bronze

Erzbischof Konrad von Hochstaden

Erzbischof von Köln 1244 – 1261

Der Erzbischof sitzt auf einen Faltstuhl.                                                        Er hält in der Rechten den Bischofsstab, in der Linken ein geöffnetes Buch. Das Gewand ist reich gefaltet.                                     Die Mitra ragt in die Umschrift hinein und leitet diese ein.

Umschrift

CONRADUS+DEI+GR(ATI)A+S(AN)C(T)E+

COLONIENSIS+ECCL(ES)IE+ARCHIEP(ISCOPU)S

Konrad, Bischof von Gottes Gnaden der heiligen Kirche von Köln

Bronze

Bistum Berlin

 

Bronze

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