Frank Endelich

Gründungsmitglied und Ritter der Bruderschaft der Askanier e.V.
 

Sein mittelalterlicher Name ist die fiktive Persona 
"Ulrich von Ende"

Frank Endelich

Ulrich erkundet Burgen und Klöster in Thüringen und Sachsen

Die Haynsburg

Die Haynsburg

Die Hyansburg, in frühen Quellen auch als Hagensberg bekannt, wurde erstmals im Jahr 1185 urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit erscheint der Edelherr Conradus de Hagensberg, der bis 1223 in Dokumenten nachweisbar ist. Die Burg diente als Sitz eines lokalen Adelsgeschlechts und war vermutlich strategisch auf einer Anhöhe errichtet. Ihre Bedeutung als befestigte Anlage wird besonders durch eine Urkunde aus dem Jahr 1238 deutlich, in der Markgraf Heinrich die Hyansburg ausdrücklich als „befestigten Ort“ bezeichnet. Dies legt nahe, dass sie nicht nur Wohnsitz, sondern auch militärischer Stützpunkt war, geschützt durch Mauern, Gräben und Türme.

Die Hyansburg war vermutlich Zentrum eines kleinen Herrschaftsgebiets und spielte eine wichtige Rolle in der regionalen Feudalstruktur des Hochmittelalters. Ihr früher Nachweis in Urkunden macht sie zu einem wertvollen Zeugnis mittelalterlicher Adelskultur. Auch wenn ihr späteres Schicksal unklar bleibt, zeugen die frühen Nennungen von ihrer einstigen Bedeutung als Macht- und Schutzbau. Heute erinnert sie als historischer Ort an die komplexe Geschichte adliger Herrschaft im mittelalterlichen Mitteleuropa.

der Bergfried

Die Wysburg

Die Wysburg

Die Wysburg ist eine mittelalterliche Burgruine im Saale-Orla-Kreis im Osten Thüringens, nahe dem Ort Pöritzsch, einem Ortsteil der Gemeinde Oppurg. Sie liegt malerisch auf einem bewaldeten Hügel oberhalb des Orlatals und bietet Besuchern einen schönen Blick über die umliegende Landschaft.

Die Burg wurde vermutlich im 12. Jahrhundert erbaut und diente ursprünglich als kleinere Höhenburg zur Sicherung des Orlatals und zur Kontrolle von Handelswegen. Sie gehörte zu einem Netz regionaler Befestigungen, das von verschiedenen Adelsgeschlechtern genutzt wurde. In späteren Jahrhunderten verlor die Wysburg zunehmend an Bedeutung und verfiel.

Heute sind von der Burg nur noch Reste der Grundmauern und einige Mauerzüge erhalten, die jedoch einen guten Eindruck von der ursprünglichen Größe und Struktur vermitteln. Die Anlage ist frei zugänglich und über einen Wanderweg zu erreichen. Sie ist ein beliebtes Ziel für Spaziergänger, Naturfreunde und historisch Interessierte.

Neben der historischen Bedeutung ist die Wysburg auch sagenumwoben: So ranken sich Legenden um einen vergrabenen Schatz und ein spukendes Burgfräulein, das in mondhellen Nächten über die Ruinen wandern soll. Solche Erzählungen tragen dazu bei, dass die Wysburg bis heute ein geheimnisvoller und atmosphärischer Ort geblieben ist.

Die Wysburg auch Hohenwaldsburg, Obere Walsburg, Altes Schloss, Hunnenburg genannt, ist die Ruine einer Höhenburg bei Remptendorf im Saale-Orla-Kreis in Thüringen.

Nach neuen historischen Erkenntnissen handelt es sich wohl nicht, wie bisweilen angenommen, um eine Raubritterburg. Vielmehr entstand sie Ende des 13. Jahrhunderts im Auftrag der Vögte von Gera. Diese hatten um die Mitte des 13. Jahrhunderts von den erloschenen Herren von Lobdeburg zu Saalburg die Herrschaft Weisbach übernommen. Weil die kleine Turmhügelburg der Lobdeburger am südöstlichen Ortsrand als Grenzfeste gegen die Schwarzburger nicht mehr ausreichend erschien, erbauten die Vögte auf der zwei Kilometer entfernten Schlosskuppe in den letzten Jahrzehnten vor 1300 eine neue Höhenburg.

Modell zur Ringmauerschleifung

In 0,8 mtr. Höhe wurden die Mauern von außen bis etwa 2/3 ihrer Stärke ausgehöhlt.

 

Die Mauer  über den Hohlräumen wurde über die gesamte Länge mit Holzstempeln abgestützt.

 

Zwischen den Stützen wurde brennbares Material ( Reisig und Holz)  eingestapelt und in Brand gesetzt

.

Die Mauern stürzten nach außen und verfüllten dadurch den Ringgraben.

Die westliche Ringmauer der Hauptburg ist an dieser Stelle nach innen gedrückt,

auf einer Breite von 5 m traten 28 Kugeln mit einem Gewicht von bis zu 81 kg zu Tage


 

Der markierte Bereich ist der vermutete Standort des Blidengeschützes

Bergfried                                                                                         Außendurchmesser 8 m, Mauerstärke 3 m, ursprüngliche Höhe 30-35 m, Lage direkt hinter der Schildmauer zur Deckung der Zuwegung über die südliche Hochfläche. Nach Schleifung der Ringmauer wurde er in Richtung Vorburg/Zisterne gestürzt.

 

Palas                                                                                                            Kellergeschoss 13 x 6 m, von Norden über eine Treppe zugänglich, aufgehen- des Mauerwerk in Fachwerk errichtet, • Wohn- und Repräsentationsräume der Herrschaft, darunter ein beheizbarer Raum im Obergeschoss.

 

Turmartiger Bau                                                                                           (Torhaus?) Kellergeschoss 6 x 6 m, von Süden üb eine Treppe zugänglich, aufgehendes Mauerwerk in Fachwerk errichtet, direkt an die nördliche Hofmauer angelehnt, diente es der Überwachung des Zugangs in die Hauptburg.




 

Die Breche

Die aus Zechsteinkalk bestehenden Blidenkugeln in Fundlager


 

Der Beschuss erfolgte von der etwa 350 m westlich liegenden Neuenbeuthener Höhe aus

Burgruine Lobdeburg

Die Lobdeburg

 Mitte 12. Jh. Bau der Burg als Herrschaftssitz für das aus Franken stammende Geschlecht Auhausen 1166 erste urkundliche Erwähnung der Herren von Lobdeburg, der Gründer der Städte Jena und Lobeda ab 1344 Besitz der Wettiner um 1380-1591 Lehen des Burgmannen-Geschlechts der Puster. Die Burg höchstwahrscheinlich durch die vom Kaiser als Ministerialen eingesetzten Herren von Auhausen, die die Burg nach dem Ort Lobeda benannten. Ein Grund dafür waren wohl die guten Erfahrungen, die der Kaiser bereits mit anderen zur Familiengruppe gehörenden Ministerialen in der Gegend gemacht hatte. Kurz darauf nannte sich der hier ansässige Zweig der Familie "von Lobdeburg". 1185 wurde der Bau der Burg abgeschlossen.

Als Folge des Vogtländischen Krieges von 1354–57 gelangte die reichsunmittelbare Herrschaft der Lobdeburger 1358 unter die Lehnshoheit der Wettiner. 1450 eroberte Herzog Wilhelm von Sachsen die Burg im sächsischen Bruderkrieg. Bis 1591 war die Familie Puster im Besitz der Burg. Anschließend begann der Verfall der Anlage und die Steine wurden unter anderem zum Bau der Saalebrücke bei Burgau verwandt.

Im Zuge des Landesausbaus waren Lobdeburger wahrscheinlich für die planmäßige Anlage der Stadt Jena verantwortlich. In die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts fallen auch die ersten archäologisch gesicherten Funde auf dem Jenaer Altstadtgebiet.



 

Die Lobdeburg  wurde ab Ende des 15. Jh. nicht mehr dauerhaft bewohnt,

danach Verfall Im Obergeschoß des spätromanischen Wohnturmes sind im Repräsentationsraum ein Vierfach-Arkadenfenster 

und in der Kapelle eine Apsiole sowie zwei Rundbogenfenster erhalten.

Die Schönburg

Die Schönburg

Die Kulturlandschaft an Saale und Unstrut erhielt in der Zeit des europäischen Hochmittelalters (1000 bis 1300) ihre bis heute sichtbare Prägung in Form von herausragenden Bau- werken, Siedlungsstrukturen und charakteristischen Überformungen des Landschaftsbildes. Die aus dem anstehenden roten Sandstein errichtete Schönburg liegt auf einem 40 Meter hohen, nach Westen steil abfallenden Buntsandsteinfelsen an der Saale. Sie war die wichtigste Stütze der Naumburger Bischöfe zur Sicherung ihrer Besitzungen an Saale und Wethau, Von der Burg aus bestehen Sichtbeziehungen zu Schloss Goseck, zur Neuenburg und nach Naumburg. Ihren Charakter als Burganlage hat die Schönburg bis heute bewahrt, wobei der erhaltene Bergfried mit seinem Kamin am meisten beeindruckt. Erstmals taucht die Burg in der Mitte des 12. Jahrhunderts in den Quellen auf. Spätestens seit 1158 nannte sich eine edelfreie Familie nach ihr. Die Schönburg war seit 1278 Mittelpunkt eines Burgwards mit zwölf Dörfer.      Sie ist mit Kernburg und Vorburg, die von einer Ringmauer umschlossen werden, ein typisches Beispiel aus der Zeit des klassischen Burgenbaus.

Wohin geht wohl das nächste Abenteuer? 

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